Am 01.05.2012 ( Feiertag ) klingelte bei 12 Oldtimerfreunden morgens um 05:00 Uhr der Wecker. Wir hatten uns um 06:00 Uhr am Domizil in Neuholzkrug zur Fahrt nach Reinbek verabredet. Alle waren pünktlich da, so das wir starten konnten. Wir sind mit unseren 4 Fahrzeugen auf der A 7 bis Bordesholm gefahren, dann über Nettelsee auf die B 404
 und die A21 auf die A 1 bis zur Abfahrt Bargteheide und weiter nach Reinbek, wo wir nach 185 km und 3,5 Std. Fahrtzeit ankamen. Wir wurden begeistert empfangen und auf unseren Stellplatz eingewiesen. Wie sich im laufe des Tages heraus stellte, der beste Platz den wir seit langem hatten . Nach Erhalt der Festschrift einem Bierseidel und Essenmarken begann für uns ein toller Tag mit sehr viel Publikum und viel Interesse an unseren Fahrzeugen und unserer Arbeit. Es war eine tolle Veranstaltung mit vielen alten und neuen Feuerwehrfahrzeugen, Vorführungen von Feuerwehr , THW und einer Suchhundestaffel. Es gab Modellautos zu besichtigen , und für die Kleinen gab es ein Kasperletheater.

Höhepunkt der Veranstaltung war der Besuch von 200 Motorradfahrern der Feuerwehr-Biker Flaming Stars S-H.

Um 16:00 Uhr haben wir uns verabschiedet und haben uns wieder auf den Heimweg gemacht. Nach einem Tankstopp sind wir gegen 19:00 Uhr wieder wohlbehalten in Neuholzkrug angekommen. Wir waren uns einig , dass wir einen tollen 1. Mai gehabt haben.
Rudi Borrmann Auf Anfrage der Firma Nehrkorn haben wir uns an der 3. Automeile mit unseren vier Fahrzeugen beteiligt. Wir haben uns am 22.04.2012 morgens um 9:00 Uhr in Neuholzkrug getroffen und sind zur Fa. Nehrkorn an der Husumer Strasse / Ecke Bleiche gefahren. Unser Standort war der Hofplatz bei der Gebrauchwagenhalle und wie sich heraus stellte für uns nicht so ideal. Das eigentliche Fest war in der Liebigstrasse und etwas weit entfernt. Trotzdem hatten wir den ganzen Tag über interessierte Besucher.
 Es war in diesem Jahr unser erster Auftritt und so hatte wir etwas Zeit uns langsam wieder auf Besucher einzustellen. Gegen 16:30 Uhr haben wir unsere Sachen gepackt und sind wieder ins Domizil zurück gefahren. Bei der nächsten Automeile werde ich mich um einen besseren Platz für uns bemühen.
Rudi Borrmann
In den Räumen der Berufsfeuerwehr haben wir unsere Jahreshauptversammlung abgehalten. Es galt eine lange Tagesordnung abzuarbeiten. Wir haben uns deshalb nach der Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit (es waren 23 Mitglieder anwesend ) durch unseres Vorsitzenden Herbert Erichsen erstmal mit einem kleinen Imbiss gestärkt. Nach Genehmigung der Tagesordnung gab der Vorsitzende einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Danach kamen die Berichte des 2. Vorsitzenden , des Schirrmeisters, der Kassiererin und des Kassenprüfers. Dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt. Der wichtigste Tagesordnungspunkt waren die Neuwahlen des Vorstandes. Der alte Vorstand trat geschlossen zurück, weil die 3 jährige Amtszeit abgelaufen war. Für die Neuwahlen des Vorstandes wurde ein Wahlvorstand gewählt. Es wurden Leute mit Erfahrung gesucht und gefunden. Franz Trezinski und Helmut Petersen übernehmen die Neuwahlen. Unser Vorsitzende und der Schirrmeister standen für eine weitere Wahlperiode aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
Die Neuwahlen führten zu folgendem Ergebnis : 1. Vorsitzende Rudolf Borrmann 2. Vorsitzende Rainer Blaas Schriftführer Helmut Ivers Kassenwartin Claudia Bohlander Schirrmeister Günter Friedrichsen 1. Beisitzer Herbert Erichsen 2. Beisitzer Erwin Petersen
Der neue Vorstand wurde bei eigener Enthaltung von den Mitgliedern einstimmig gewählt. Rudolf Borrmann bedankt sich für das Vertrauen und hofft auf eine gute Zusammenarbeit. Er beantragt bei der Versammlung dem ehemaligen Vorsitzenden Herbert Erichsen für seine hervorragende Arbeit zum Wohle des Vereins die Ehrenmitgliedschaft zu übertragen. Dies wird einstimmig beschlossen. Herbert Erichsen erhält aus den Händen der neuen Vorsitzenden die Urkunde über die Ehrenmitgliedschaft.
Es sollte unsere letzte „Tour“ in dieser Saison werden, sozusagen „Der krönende Abschluss“ des Sommerhalbjahres 2011. Und das war es dann auch. Nachdem wir in der Woche vorher die Fahrzeuge rausgeputzt hatten, trafen wir uns morgens um 09:00 Uhr im Domizil. Nach kurzer Fahrt hatten wir unser „Stammhaus“ erreicht. Auf dem Hof der Feuerwache wurden wir schon erwartet und konnten uns sofort zwischen den neuen, modernen Löschfahrzeugen einreihen. Als highlight der Fahrzeugpräsentation ragten die Drehleitern der letzten fünf Generationen ( Indiensstellung 1959, 1969, 1985, 1996 und 2011 )nahezu 30 Meter in den Himmel, flankiert vom heutigen Löschzug auf der einen Seite und dem Magirus-Rundhaber-Löschzug aus den letzten 50er-Jahren auf der anderen Seite.
Dieses Panorama-Foto wurde von erstellt.
Dieser Anblick rief natürlich viele Fotografen auf den Plan, zeigte er doch anschaulich die technische Entwicklung auf dem Gebiet der Brandbekämpfung. Allein, es gab mehr zu sehen: Ein mit Fenstern versehener Tauchcontainer z.B. oder der Container mit der Ausrüstung für die Schiffsbrandbekämpfung, desgleichen die Vorführungen der Höhenretter. Letztere zeigen ja, dass die Einsatzkräfte heute durchaus über die Stadtgrenzen hinaus, sowohl über Land als auch über See fahren. Die Gefahren beim Ablöschen brennender Flüssigkeiten im Haushalt mit Wasser wurden ebenso gezeigt, wie das Befreien von eingeklemmten Personen aus einem PKW oder die Menschenrettung und Brandbekämpfung über eine Drehleiter. In einem Gebäudetrakt konnten sich die Besucher über die Ausbildung und Ausstattung des Rettunsdienstes informieren oder erfahren, welche Voraussetzungen man mitbringen muss, wenn man Berufsfeuerwehrmann werden will. Fernmeldegräte, wie Feuermelder und Funktische zeigten, wie man sich vor dem IT-Zeitalter beholfen hat. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass man sich in besonderer Weise um die Kinder bemüht hat. Es gab eine Hüpfburg, kleine Wasserspiele und Geschicklichkeitsübungen. Die betreuenden Mitarbeiter waren den ganzen Tag über gut beschäftigt. Viele Fragen mussten beantwortet werden, denn es waren unerwartet viele Besucher gekommen. 2000 oder mehr? Der Hof war den ganzen Tag über voller Menschen, männlich wie weiblich,groß und klein, jung und alt. Für das leibliche Wohl sorgte der Grill und die Suppenküche genauso ,wie die Kaffee- und Kuchenbar. Nie, seit unserer Gründung, hatten wir so viele interessierte Besucher an unseren Fahrzeugen. Es war nicht immer leicht für die Fahrzeugbesatzungen, die Übersicht zu behalten. Wir waren daher auch richtig geschafft, als wir um 16:00 Uhr zum Abmarsch fertig machen konnten. Im Domizil gab es dann noch eine kurze Manöverkritik, die aber nur positive Dinge hervorbrachte. Der Berufsfeuerwehr gilt unser Glückwunsch für eine gelungene Veranstaltung.
 Herbert Erichsen Wir wurden eingeladen von der FF Schuby um deren 125jähriges Bestehen zu feiern.

Erfreulicherweise kamen neben den angemeldeten auch einige Mitglieder unverhofft mit. Nachdem wir dank Rainers guter Ortskenntnis um 10.00 Uhr in Schuby ankamen,
 wurden wir auf den für uns vorgesehenen Platz eingewiesen. Wir wurden von den Gastgebern sehr freundlich empfangen und hervorragend bewirtet. Neben zahlreichen Spielmöglichkeiten für Kinder gab es auch für die Erwachsenen viel zu sehen.


Besonders interessant war eine Vorführung mit dem neuen HLF

 . Außerdem begeisterte das Vorausfahrzeug, ein Nissan Pick-Up, der sowohl für den Einsatz im Gewerbegebiet als auch auf der Autobahn bestens ausgerüstet ist. Auch unsere Fahrzeuge fanden natürlich großen Anklang, allen voran der Käfer, den scheinbar jeder Erwachsenen jenseits der 50 einmal selber besessen hat. Für die Kinder war es das Schönste einmal hinter dem Lenkrad eines der Großfahrzeuge zu sitzen.
br
Nachdem auch das Wetter mitspielte, hatten wir einen rundum gelungenen Tag und sind dann gegen 15.30 Uhr Richtung Heimat aufgebrochen.
Claudia Bohlander
Wir haben es in den letzten Jahren immer ein bisschen mit der Geschichte gehalten. Im Jahre 2009 waren wir in Glücksburg im Artefact und haben gesehen, wie man früher, und heute noch in weiten Teilen der Erde, technische Probleme gelöst hat. Im letzten Jahr waren wir in Haithabu um zu sehen, wie unsere Vorfahren um die Jahre 800 n.Chr. gelebt haben und in diesem Jahr haben wir gesehen, wie sich unsere Heimat 1000 Jahre später entwickelt hat. 20 Teilnehmer hatten sich eingefunden und fanden auch alle einen Platz auf einem der alten Feuerwehrfahrzeuge.

Die Tour führte uns schon kurz nach dem Start gegen 13:30 Uhr über die Grenze nach Dänemark. In Richtung Osten ging es dann über Padborg und Kruså weiter entlang Fjordvejen an den Ochsen inseln vorbei über Gråsten nach Dybbøll ins Historiecenter.
 Nicht jedoch ohne vorher auf dem Parkplatz unser Feldlager, sprich Kaffeetafel, aufzubauen und bei strahlendem Sonnenschein die mitgebrachten Leckereien zu genießen. In deutscher Sprache wurden wir dann durch das Historiecenter geführt und erhielten dabei eine umfassende Information über die geschichtliche Entwicklung unserer Heimat in den Jahren von 1848 bis heute. Schwerpunkt war dabei die letzte Schlacht im Jahre 1864 zwischen den Preußen und Österreichern auf der einen Seite und den Dänen auf der anderen Seite, die dazu führte, dass Dänemark fast ein Drittel seines Territoriums verlor und die Stadt Flensburg deutsch wurde. Im Jahre 1920 wurde die Grenze dann nach einem Volksentscheid von Hadersleben/Kolding nach Süden dorthin verlegt, wo sie heute noch ist. Bestaunt wurden auch die Außenanlagen, ein Nachbau der dänischen Schanzen aus dem Jahr 1864, aus denen ersichtlich wurde, unter welchen Bedingungen die Soldaten damals gekämpft haben. Mehr oder weniger nachdenklich ging es danach zurück zu den Fahrzeugen. Nach einer Stunde Fahrzeit konnten wir dann den Grillmeister in unserem Domizil begrüßen. Schnell waren Tische und Bänke wieder aufgebaut. In guter Laune, bei Steak und Bier, fand der Sommerausflug 2011 ein geselliges Ende.
Herbert Erichsen Zum zweiten Mal versammelten wir uns im Domizil, um nach Kappeln zu fahren. Anlass war dieses Mal der 70. Geburtstag des Schweren Löschgruppen Fahrzeuges „ De ole Richard „ der Kappelner Feuerwehr.
 Das Fahrzeug mit einer abenteuerlichen Geschichte, in Dienst gestellt im Jahre 1941 beim Oberkommando der Marine, erhielt 1943 im Zuge der Vereinheitlichung die Bezeichnung LF15. In den Nachkriegswirren gelang es der Stadt Kappeln., das Fahrzeug „einzugemeinden“. Den heutigen Namen verdankt es dem selbtslosen Einsatz zum Erhalt des Fahrzeuges, dem Gerätewart Richard Köpke. Der Tag begann grau. Im Regen fuhren wir bis Kappeln, wurden eingewiesen und reiten uns ein in einer langen Reihe roter Feuerwehrfahrzeuge. In langsamen Tempo ging es dann durch die Stadt und die angrenzenden Ortsteile. Besonders in der Fußgängerzone standen die Einheimischen und Urlauber dichtgedrängt und bestaunten uns. Dabei wurden wir auch zum Objekt vieler Urlaubsfotos. Danach nahmen wir Aufstellung und hatten Gelegenheit, uns bei den anderen Teilnehmern umzusehen.
 Aber auch wir weckten mit unseren Rundhaubern reges Interesse bei groß und klein.
Zum Wohlbefinden trug mitlerweile auch das schöne Wetter und die Verpflegung bei. Gegen 16:30 Uhr traten wir dann unseren Heimweg an. Zum ersten Male seit Bestehen unseres Vereins wurden wir unseren Prinzipien untreu. Zum ersten Male haben wir unseren Rundhauberzug geteilt und die DL 30h von den Löschfahrzeugen getrennt. Durch einen Übermittlungsfehler hatten wir sowohl der FF -Ketelsby, als auch der FF - Böel unsere Teilnahme an den Veranstaltungen zugesagt. Dann stellte sich heraus, dass beide Wehren am gleichen Tag ein Jubilumsfest organisiert hatten. Wegen der räumlichen Nähe beider Orte in Angeln bzw. an der Schlei, konnten wir uns darauf einigen, vormittags mit der Drehleiter nach Ketelsby zu fahren und dann gegen Mittag nach Böel zu wechseln, um uns dort unseren anderen Rundhaubern anzuschließen. In Ketelsby - wir fanden den Ort mit Hilfe eines Navigationsgerätes trotz weitreichender Umleitungen in Süderbrarup - bildeten wir zusammen mit den beiden Veteranen "Ole Richard" aus Kappeln und dem LF 8, Baujahr 1941, aus Osdorf bei Gettorf - ein Kulturdenkmal - die Blickpunkte für die Besucher

Unterstützt wurde das ganze durch die Kappelner Feuerwehrkapelle . Nach einer Stärkung verließen wir gegen 14:00 Uhr die Veranstaltung und fuhren nach Böel.
Herbert Erichsen
Die FF- Böel hatte uns eingeladen, am Sonnabend, d. 2.Juli an den Feierlichkeiten zum Jubiläum 125 Jahre FF Böel teilzunehmen. So trafen wir uns denn um 12:30 im Domizil, machten uns zum Abmarsch bereit. TLF, LF und VW waren ausreichend besetzt und so machten wir uns nach der Funktionskontrolle auf den Weg. Unser Ziel erreichten wir um 13:35. Nach Einweisung nahmen wir unseren zugewiesenen Platz am Rande des Festplatzes ein. Der Käfer wurde eingesetzt, um den Festmarsch unter Begleitung eines Spielmannszuges durch den Ort anzuführen, Dauer ungefähr eine ¾ Stunde. Anschließend stieß der Käfer wieder zu uns. Da die DL zu einer Veranstaltung nach Ketelsby gefahren war, ließen wir eine Lücke zwischen TLF und LF, damit die DL ihren angestammten Platz erhalten konnte, wenn die Besatzung dann zu uns stieß, was auch bald darauf geschah. Aussteller auspacken und Aufstellen der Wasserkanone gehörten zur Routine. Nach Ausgabe von Verpflegungsmarken konnten wir uns dann auch mit ner Wurst und Kola versorgen. Das Programm sah eine Löschvorführung mit einer vermissten Person vor, die von der FF Böel durchgeführt wurde. Es folgten noch Feuerlöscherübungen und eine Demonstration einer technischen Hilfe.
Anschließend nahmen wir die Gelegenheit wahr, unseren mitgeführten Wasserwerfer auszuprobieren und vorzuführen. Die Wurfweite und Wassermenge des von der Tragkraftspritze der FF Böel zugeführten Hydrantenwassers überraschte nicht nur die Zuschauer, sondern auch uns.

Anschließend wurde zum Abmarsch fertig "geblasen". Um 17:00 verließen wir den Festplatz und machten uns auf den Heimweg, da das Wetter in Dauerregen übergegangen war.
 Um 17:30 war für uns nach Abstellen de Fahrzeuge im Domizil die Veranstaltung beendet. Auf diesem Wege Dank an alle Vereinsmitglieder, die trotz des schlechten Wetters wieder dabei waren.
Helmut Ivers
Am 18.Juni 2011 feierte die Freiwillige Feuerwehr Hürup-Weseby das Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür am "Sprüttenhuus". Eingeladen waren auch die Oldtimerfreunde Feuerwehr Flensburg mit ihrem Rundhauber-Löschzug der Fa. Magirus. Pünktlich zum vereinbarten Termin konnte ich alle Teilnehmer in unserem Domizil begrüßen. Gegen 09:40 Uhr erreichten wir das Ziel. Hier wurden wir von dem Wehrführer, Kamerad Mark Rücker, freundlich begrüßt und zwecks Aufstellung der Fahrzeuge eingewiesen. Im Laufe des Tages zeigte die FF ihr Können beim Ersticken einer Fettexplosion und der personengerechten Rettung aus einem verunfallten PKW. 
Erfreulich war, dass gezielte Fragen zu der Entstehung, Wartung und geplanten Arbeit für die Zukunft des Oldtimer-Löschzuges gestellt wurden. Positiv waren auch die Reaktionen auf die aufgestellten Tafeln mit den entsprechenden Erläuterungen zur "Geschichte" des Rundhauber-Löschzuges. Gegen 17:15 Uhr kehrten wir ohne Zwischenfälle wieder in unser Domizil zurück. Im Abschlussgespräch waren sich alle Teinehmer einnig: Die Betreuung durch die Freiwillige Feuerwehr war optimal und die Resonanz der Zuschauer sehr erfreulich. Hierfür bedanken wir uns ausdrücklich bei den Kameraden aus Hürup-Weseby.
Helmut Petersen 
Am Samstag, 28.Mai 2011 trafen sich 11 Mitglieder der Oldtimerfreunde Flensburg um 09:00 Uhr im " Domizil " in Altholzkrug. Nach einer kurzen Vorbereitungsphase ging es zur Landesfeuerwehrschule nach Harrislee. Hier bekamen wir unseren Standplatz zugewiesen und konnten die Fahrzeuge publikumswirksam aufstellen.  Jeder wurde mit einem kleinen Schild ausgestattet, welcher für die freie Verpflegung von Morgens bis Abends sorgte. Ca. 400 Personen waren für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung eingesetzt. Es wurden alle Hilfsorganisationen vorgestellt. Der Innenminister machte einen Rundgang über das Übungsgelände am " Oxer ".
Jeder Teilnehmer konnte sich Informationen beschaffen.
Leider verschlechterte sich das Wetter gegen Mittag. Die Zuschauer blieben aus und gegen 15:30 Uhr wurde die Veranstaltung beendet. Daher waren wir wieder rechtzeitig zurück.
Obwohl im Vorwege viel Reklame für die Veranstaltung gemacht wurde ( u.a. in der Jahreshauptversammlung ) nahmen die gleichen Mitglieder wie immer " harte Kern " teil. Dies waren Gerd Mangelsen, Manfred Mangelsen, Gerd Erichsen, Herbert Erichsen, Helmut Petersen, Erwin Petersen, Georg Fischer, Günter Friedrichsen, Kay Uwe Prühs und Lars Kühl.
Für alle war es aber ein hoch interessanter Tag, der Aufgrund der vielen Feuerwehrbesucher für unseren Verein sehr werbewirksam war.
Rainer Blaas
50 Jahre Rudeschule. Ein Grund zum Feiern. Jedoch nicht ohne Vorbereitung. Die fleißige Schulleiterin entdeckte dabei im Internet die Webside der Oldtimerfreunde-Feuerwehr-Flensburg und stellt dabei fest, dass die Oldtimerfahrzeuge das gleiche Alter haben wie ihre Schule. Ein Grund das Jubiläum gemeinsam zu Feiern? Eine Anfrage bei mir führte dazu, dass wir uns beteiligten. Das war nicht ganz einfach, fand die Veranstaltung auf dem Schulgelände doch an einem Wochentag statt.
 Die Frage war also: Finden wir genug Fahrer während der Arbeitszeit. Dadurch, dass der eine Fahrer am Vormittag hinfuhr, sein Fahrzeug aufstellte und ein anderer am Ende der Feierlichkeiten wieder abbaute und zurückfuhr, konnten wir das Problem lösen. Bei vier teilnehmenden Fahrzeugen aber eben nicht selbstverständlich. Neben einer Hüpfburg und weiteren ähnlichen Einrichtungen waren wir ein Höhepunkt der ganz anderen Art. Im Übrigen trug dann das gute Wetter ganz wesentlich zum Gelingen des 50-jährigen Betehens bei. Wir gratulieren nachträglich zum guten Gelingen.
Herbert Erichsen
Sonntag 8. Mai 2011. Muttertag, verkaufsoffener Sonntag, Ausstellung " Rund um die Feuerwehr" in der Flensburg Galerie und Vorstellung alter und neuer Löschfahrzeuge. Gegen 11:00 Uhr trafen wir mit unseren 3 Oldtimern auf dem Südermarkt ein. Der VW Käfer war teil der Ausstellung in der Galerie und schon einige Tage zu bewundern. Wir wurden dann auf unsere Plätze eingewiesen. Um uns herum standen die anderen und etwas neueren Löschfahrzeuge des Stadtfeuerwehrverbandes Flensburg , der Feuerwehr Havetoft und ein Rettungswagen des ASB.
Da verkaufsoffener Sonntag und Muttertag war, hatten sich die Leitung der Galerie und des Flensburg Tourist Management etwas besonderes einfallen lassen. Jedes Fahrzeug bekam Kübel mit Rosen, die wir dann unter die zahlreichen weiblichen Besucherinnen verteilt haben. ( insgesamt 1000 Stück ) Da tolles Wetter war, waren auch viele Besucher bei uns, und wir haben viele Gespräche mit großen und kleinen Interessenten geführt. Nachdem alle Rosen verteilt waren sind wir gegen 17:00 Uhr zurück in unser Domizil gefahren.
Rudi Borrmann
Im Rahmen der "Flensburg aktiv"- Woche hatten die interessierten Senioren der Stadt die Möglichkeit, mit einem Fahrzeug der "Oldtimerfreunde-Feuerwehr-Flensburg" von der Exe zum Flugplatz Schäferhaus und zurück zu fahren, um dort an einem Sicherheitstraining des ADAC teilzunehmen. Leider hatten sich nur 3 Personen bei der Fachstelle für Senioren im Rathaus angemeldet. Bei Dauerregen trafen wir, Stefan Petersen und ich, um 09:30 Uhr mit dem LF16 auf der Exe ein. Unsere Erwartung, dass noch unangemeldete Gäste hinzu kommen könnten, erfüllte sich leider nicht. So fuhren wir also mit 2 Damen und einem 12-jährigen Jungen zum Flugplatz. Dort hatte sich bereits eine größere Gruppe eingefunden und es war zu erwarten, dass wir noch ein paar Stunden bis zur Rückkehr warten müssten. Glücklicherweise fanden sich andere Möglichkeiten für unsere Passagiere, wieder zurück zur Exe zu gelangen. Wir sind dann zum Domizil zurückgefahren und haben den Einsatz gegen 10:30 Uhr beendet.
Herbert Erichsen Am Sonntag, 12.Sep.2010, waren wir zu einem Oldtimertreffen nach Gammellund eingeladen. 10 Teilnehmer hatten sich eingetragen. Pünktlich um 09:00 Uhr trafen alle im Domizil ein und die Fahrzeuge konnten vorbereitet werden. Leider war unsere Drehleiter nicht einsatzbereit, der TÜV hatte den Hauptbremszylinder beanstandet und so ein Teil bekommt man nicht beim Discounter. Dafür wurde das Motorrad mitgenommen.

Um 09:30 Uhr starteten wir in Richtung Gammellund. Die 25 km wurden ohne Probleme bewältigt. Unsere Überraschung war groß, als wir feststellten, das wir die einzigen Feuerwehrfahrzeuge auf dem Festplatz stellten. Neben uns waren noch Motorräder und Traktoren angereist. Da der Amtsfeuerwehrtag schon stattgefunden hatte, fand am Sonntagvormittag ein Frühschoppen statt. Dieser wurde von einer großen Kapelle aus dem Fränkischen Land durchgeführt. Die Stimmung war so gut, das gegen 11:00 Uhr die Besucher auf den Tischen tanzten. Es bestand die Möglichkeit in einem Motorradseitenwagen mitzufahren ( Honda Goldwing ), diese Chance wurde von unserem Direktionsfahrer sofort wahrgenommen.
 Er möchte aber doch beim VW bleiben. Gegen 14:00 Uhr war die Veranstaltung vorbei und wir kamen etwas früher zurück als geplant. Dieser letzte Ausflug im Jahr 2010 war einmal etwas anderes, aber deswegen nicht schlecht. Teilnehmer waren H. Erichsen, G. Erichsen, H. Petersen, E. Petersen, G. Mangelsen, M. Mangelsen, K - U. Prühs, L. Kühl, G. Fischer und Rainer Blaas
Rainer Blaas 2. Vorsitzender
Waren die Nautics, das Hafenfest in Flensburg, schuld? Jedenfalls gingen die Teilnehmeranmeldungen nur schleppend bei uns ein. Vielleicht hat es auch nur daran gelegen, dass die gewohnte Telefonnummer in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung stand. Wir wissen es nicht. Am Gelingen des Festes hat es nichts geändert. Um 13:00 Uhr hatten sich 25 Mitglieder und Gäste in unserem Domizil eingefunden. Mit Erstaunen stellte man fest, dass die Drehleiter nicht dabei war. Das hatte seinen Grund. Die Leiter war in Reparatur. Fehlende Ersatzteile verhinderten eine rechtzeitige Fertigstellung. Daran sollte die Fahrt ins Blaue jedoch nicht scheitern. Nachdem jeder einen Platz auf einem der Oldtimer oder Mannschaftswagen gefunden hatte, die Kuchen und der Kaffee verstaut waren, ging es über Barderup und Oeversee Richtung Süden. Am Kreisverkehr in Schleswig-Friedrichsberg hieß es dann „den Kreisverkehr an der dritten Ausfahrt verlassen“. So geschehen näherten wir uns schnell Haddeby und bogen nach rechts auf den Parkplatz des Wikingermuseums ein. Auf einer Grasfläche am Rande des Parkplatzes fanden wir ein ruhiges Plätzchen. Dort konnten wir ungestört die Tische und Bänke aufstellen. Nach wenigen Minuten war das Kuchenbüfett eröffnet. Durch die Vielfalt der Kuchen war für jeden etwas dabei, sodass das Büfett schnell abgeräumt war.

Zu Fuß ging es dann weiter zum Wikingermuseum und zur mittlerweile fertiggestellten alten Wikingersiedlung Haithabu innerhalb des Ringwalles der Dannewerksanlagen am Haddebyer Noor. Hier gab es genug Gelegenheiten, sich einmal anzusehen, wie unsere Vorfahren vor 1000 Jahren gelebt haben. Danach wurden Tische und Bänke wieder verladen, die Plätze auf den Fahrzeugen eingenommen und der Rückweg angetreten. Im Domizil angekommen konnten wir feststellen, dass fleißige Hände bereits den Grill (genauergesagt zwei Grills) angeheizt hatten. Am Rande konnten man sich schon einen Überblick über das Angebot verschaffen, was sicher dem einen oder anderen schon das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Nach dem erneuten Aufstellen der Tische und Bänke wurde dann auch kräftig gesündigt. Ausreichend Steaks, zwei Sorten Wurst und eine Vielfalt von Getränken trugen ihres dazu bei.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass es wieder einmal dem Festausschuss gelungen ist, ein Sommerfest zu organisieren und durchzuführen, das keine Wünsche übrig läßt. Natürlich wurde wieder über den Zeitpunkt diskutiert. Natürlich gab es unterschiedliche Meinungen. Wir sind schließlich keine geklonten Mitglieder. Das soll uns aber nicht davon abhalten, dieses erfolgreiche Konzept fortzuführen. Ich habe somit auch in diesem Jahr allen Grund, mich bei den aktiven und auch bei den passiven Mitgliedern für ihre Teilnahme zu bedanken. Ein letzter Dank gilt nicht zuletzt denen, die unbemerkt die notwendigen kleinen Dinge am Rande des Geschehens geregelt haben.
Herbert Erichsen Am 17.07.2010 waren wir zur Jubiläumsfeier der beiden Feuerwehren eingeladen. Wir starteten um 12:30 Uhr mit unserem Löschzug ( inkl. VW Käfer und Wasserkanone ) von unserem Domizil in Richtung Flensburg Tarup. Auf dem Schulhof der Schule Adelby wurden wir von den beiden Wehrführern empfangen. Sie bedankten sich, dass wir der Einladung gefolgt sind, und an dem Familiennachmittag anlässlich des Jubiläums teilnehmen. Gegen 13:00 Uhr füllte sich langsam der Schulhof, wo etliche Veranstaltungen auf die Besucher warteten. Neben uns, war auch die Rettungshundestaffel des ASB mit Vorführungen anwesend, es konnten Kisten gestapelt werden (Tagesrekord 19 Kisten ), für die Kleinen gab es Wasserspiele usw.

Für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt. Der Nachmittag war gut besucht, so das wir keine Langeweile hatten. Es war viel Presse anwesend und wir konnten Kontakte mit der Wochenschau knüpfen. Es war eine gelungene Veranstaltung , die wir gegen 17:00 Uhr mit unseren Fahrzeugen Richtung Domizil verlassen haben.
Rudi Borrmann
Am 03.07.2010 sind wir nach unserem Arbeitsdienst mit 7 Mann und unserem Löschzug, zum Ortsfest der Freiwilligen Feuerwehr nach Tastrup gefahren. Laut Plan sollten wir um 13:00Uhr in Tastrup sein. Leider fing die Veranstaltung aber erst um 14:30 Uhr an, so dass wir genügend Zeit hatten, ein schattiges Plätzchen ( wir hatten über 30 Grad ), für uns und die Fahrzeuge zu suchen. Es waren einige Spielstände für die Kinder aufgebaut und auch der ASB mit seiner Suchhundestaffel war gekommen. Um 14:30 Uhr wurde durch den Wehrführer das Fest eröffnet. Es wurden einige Vorführungen gezeigt. Z.B. eine Fettexplosion, löschen eines Feuers mit dem Feuerlöscher und Personensuche mit der Hundestaffel.

Leider waren nur wenige Besucher zu dem Fest gekommen. Das Wetter war wohl zu gut. Nach leckerem Kaffee und Kuchen so gegen 15:45 Uhr verschwanden dann viele Besucher um sich das Fußballspiel im Fernsehen anzusehen, so dass wir um 16:15 Uhr die Heimreise angetreten haben. Sehr erfreulich für uns war, dass wir einen Umschlag mit 200 Euro vom stellv. Wehrführer überreicht bekamen. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich.
Rudolf Borrmann
Am 27.06.2010 haben wir uns um 7:00 Uhr in unserem Domizil zur Fahrt nach Pinneberg getroffen Die FF- Pinneberg feierte den 50 ten Geburtstag ihres Oldie Magirus Deutz TLF 16 t. Die Pinneberger hatten zu diesem Anlass historische Feuerwehrfahrzeuge die älter als Baujahr 1980 sind eingeladen. Mit 7 Mann und unserem Löschzug machten wir uns um 7:30 Uhr auf den Weg . Bei herrlichem Wetter ging die Fahrt über Husum, Heide und Itzehoe nach Pinneberg. Mit einer Pause an der A 23 verlief die lange Fahrt bestens. Nach gut 2,5 Std. kamen wir wohlbehalten auf dem Pinneberger Marktplatz an. Wir wurden herzlich empfangen, mit Essenmarken und einem tollen Stellplatz für die Fahrzeuge versorgt. Nach einem guten Frühstück haben wir uns etwas umgesehen. Es waren fast 50 Fahrzeuge von Feuerwehr und Polizei ( VW Käfer Bj. 51 ) vor Ort.

Um 15:00 Uhr haben wir uns verabschiedet, und wieder auf die lange Rücktour gemacht, und waren um 18:00 Uhr wieder in Neuholzkrug. Wir und die Fahrzeuge haben die über 300 Kilometer sehr gut überstanden. Vielen Dank an die Kameraden.
Rudi Borrmann
Am Sonntag, dem o6 Juni, um 08:15 Uhr, fanden sich die unglaubliche Anzahl von 13 Mitgliedern im Domizil ein, um an der Fahrt anlässlich des 125-jährigen Bestehens der FF Suchsdorf teilzunehmen. Start war um 08:15 Uhr. Dank der großen Beteiligung waren alle Fensterplätze der vier Fahrzeuge besetzt. Auf der Land- und Bundesstraße fuhren wir dann über Schleswig und Eckernförde nach Suchsdorf, ein Vorort von Kiel. Um 10:00 Uhr trafen wir ein und wurden nach unserem Stellplatz auf einer großen Parkfläche eingewiesen. Insgesamt standen 25 Oldtimerlöschfahrzeuge auf dem Platz. Darunter, wir trauten unseren Augen nicht, ein TLF 16, Magirus, Busaufbau, Bj. 1954, der FF Uetersen. Da kamen wehmütige Erinnerungen an unser altes TLF 16 aus dem Jahre 1957 auf. Trotz unseres großzügigen Angebotes, unser wesentlich moderneres TLF gegen den Oldi einzutauschen, waren die Mannen der FF Uetersen nicht bereit, auf den Handel einzugehen. Um 11:30 Uhr begann ein Fahrzeugcorso durch Suchsdorf. Überall vor den Häusern standen die Menschen und winkten uns zu. Anschließend ging es zurück zum Festplatz, wo wir interessierten Besuchern unsere Fahrzeuge zeigen konnten. Leider fanden sich nur wenige neugierige Zuschauer ein.
 Auch von Seiten des Veranstalters wurde wenig Interesse gezeigt. Das führte dazu, dass die Oldtimerfreunde bereits gegen 15:00 Uhr aufbrachen und den Heimweg antraten. Um ca. 16:00 Uhr waren wir wieder in unserem Domizil.
Günter Friedrichsen Anlässlich der Flensburger Rumregatta am 14.Mai 2010 veranstalteten die Oldtimer Freunde Flensburg, parallel zur Oldtimer - Regatta für Traditionssegler, einen Auto-Corso für Oldtimer Fahrzeuge von Flensburg nach Marina Minde bei Egernsund in Dänemark. Wir hatten uns mit unserem Löschzug zu dieser Veranstaltung angemeldet. Mit 8 Personen haben wir um 12:00 Uhr in Neuholzkrug getroffen und sind zu dem Treffpunkt am Flensburger Hafen mit 4 Fahrzeugen losgefahren. Parkplatz war für alle Oldtimer an der Fördebrücke reserviert. Als wir am Hafen ankamen, stellten wir fest, dass der Platz schon von ca. 20 Oldtimern besetzt war. Wir hatten keine Möglichkeit auf dem Platz mit unseren großen Fahrzeugen Aufstellung zu nehmen. Da der Corso schon im Begriff war gleich zu starten sind wir bis zum Busdepot der Stadtwerke in der Apenrader Strasse weitergefahren und haben da gewartet bis der Oldtimer Corso vorbeifuhr. Wir haben uns dann als letzte Fahrzeuge angehängt. Über die Grenze in Krusau ging es in Richtung Kollund und Sonderhav ( Hot Dog Hav ) weiter über Sonderburg zum Segelhafen Marina Minde. Hier war eine Pause von 20 min. vorgesehen. Wir bekamen ein Getränk und selbstgebackenen Kuchen. Hier wurden auch die Fahrzeuge zur Besichtigung aufgestellt. Nur für unsere Großfahrzeuge war kein Platz. Wir haben auch nicht so richtig verstanden was das Ziel dieser Corsofahrt sein sollte. Für die Rückfahrt hatte ich mit dem Veranstalter abgesprochen, dass wir als erste Fahrzeuge die Rückfahrt nach Flensburg antreten um auf dem Parkplatz am Flensburger Hafen vernünftig Aufstellung zu nehmen. Auf der Rückfahrt blieb unser TLF in Kollund mit einer Panne liegen.
 Das Gasgestänge hatte sich verabschiedet. Die Reparatur war in einer halben Stunde erledigt, aber dafür war der Autocorso schon in Flensburg angelangt und der Parkplatz wieder besetzt. Nach kurzer Rücksprache haben wir uns beim Veranstalter abgemeldet und sind über Pattburg direkt in unser Domizil nach Neuholzkrug gefahren. Wir haben dann den Tag mit Grillwurst und Getränken ausklingen lassen.
Rudolf Borrmann
Der eine und andere hat sicher schon darauf gewartet, dass sich wieder etwas tut. Der Winter hatte uns ja wirklich voll im Griff; nicht das wir Schnee schaufeln mussten, auch unser Allrad-TLF wurde nicht für einen Schnee-Einsatz gebraucht, aber die niedrigen Temperaturen im Domizil über so viele Wochen, machten einen Erfolg versprechenden Arbeiteinsatz unmöglich. Trotzdem sind eine Reihe von Wartungsarbeiten rechtzeitig zum Saisonbeginn fertig geworden.
Die erste Veranstaltung fand bereits am 14.Mai in unserer unmittelbaren Heimat statt, entlang der Flensburger Förde. In bewerter Manie wurde auch darüber ein Reisebericht geschrieben. Er folgt im Anschluss an diese Einleitung und ist von Rudolf Borrmann verfasst, der auch die Verantwortung über unsere Beteiligung übernommen hatte.
Weitere Hinweise über das Sommerprogramm können dem Treminplan entnommen werden, der hier im IN veröffentlicht ist oder im Domizil an der Pinnwand nachgelesen werden kann.
Ich wünsche allen Mitgliedern viel Spaß bei unseren Unternehmungen.
Herbert Erichsen  Am Sonntag den 20.09.09 sind wir, 8 Mann und unser Löschzug, um 7:30 Uhr zur Fahrt nach Altenholz bei Kiel aufgebrochen. Bei herrlichem Sonnenaufgang und blauem Himmel ging es über Barderup Oeversee, Schleswig und Eckernförde nach Altenholz. Wir hatten eine Einladung zu einem Feuerwehr Oldtimer Treffen anlässlich des 75 jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Altenholz erhalten. Gegen 9: 30 Uhr sind wir dort ohne Probleme angekommen. Nachdem wir unsere Plätze zugewiesen bekommen haben, und uns aufgestellt hatten, bin ich zur Anmeldung gegangen. Dort wurde ich recht herzlich begrüsst und mit reichlich Getränke und Essensmarken ausgestattet.Außerdem erhielt ich für jeden von uns einen Trinkbecher mit Gravur und eine Festschrift . Nach einem reichhaltigen Frühstück haben wir unseren Pavillon aufgebaut und uns auf den Besucheransturm vorbereitet. Nach der Eröffnung um 11:00 Uhr ging der Trubel auch richtig los, so dass die Zeit sehr schnell verging. Nach einer nicht so Ernst gemeinten Vorführung eines Löschangriffes aus alter Zeit und einem Besuch auf dem Info Stand der Polizei, wo man eine Autofahrt unter Alkohol auf einem Simulator machen konnte und etlichen Scheiben Grillfleisch, sind wir gegen 16:30 Uhr wieder nach Flensburg zurück gefahren. Um 17:30 Uhr waren wir wieder wohlbehalten in unserem Domizil. Wir haben den Tag nochmal Revue passieren lassen. Unserer Meinung war es mit eine der schönsten Veranstaltungen auf der wir gewesen sind.

Rudolf Borrmann
Alles begann wie eine Fahrt ins Grüne. Statt über die Autobahn oder Bundesstraße fuhren wir über Barderup, Tarp und Selk nach Brekendorf und erst von dort die letzten paar Kilometer über die Autbahn nach Büdelsdorf. Der Morgennebel hatte sich allmählich verzogen, als wir bei strahlendem Sonnenschein auf das Gelände der Freiwilligen Feuerwehr einbogen. Nach kurzer Begrüßung und Einweisung nahmen wir Aufstellung auf dem Hof der Feuerwache. Direkt neben uns standen die Oldtimer aus Altenholz, unsere nächsten Gastgeber. Gerne folgten wir danach der Einladung zu einem kleinen Frühstück. Schon auf dem Weg dahin erhielten wir einen ersten Eindruck von dem großzügig angelegten Gerätehaus. Man kann sich vorstellen, dass es Spaß machen muss, dort mitzuwirken. Die Kameraden sind zu beneiden. Sie haben sich auch große Mühe gegeben, den Gästen etwas zu bieten. Es wurde ein abwechslungsreiches Programm abgespult, dass über den Tag verteilt, mehrfach wiederholt wurde. Ein richtiger Hingucker war das Großlöschfahrzeug der Fliegerhorstfeuerwehr aus Hohn. Aber auch die Oldtimer hatten ihre Zuschauer. Ältere, die sich noch an die Rundhauber erinnern konnten und Jüngere, die noch nie einen luftgekühlten Dieselmotor gesehen hatten. Auch ein öffentlicher Feuermelder war weitgehend unbekannt. Es war 16:00 Uhr, als wir unseren Heimweg antraten. Diesmal ging es doch über die Autobahn, mit 60 Sachen, aus Liebe zum Oldtimer und mit Rücksicht auf unser Gehör. Nach 10 Stunden war das Unternehmen Büdelsdorf abgehakt. Herbert Erichsen 
Es ist immer wieder spannend zu erleben, wie viele Teilnehmer sich zu unserem Sommerfest melden. In diesem Jahr haben wir den bisherigen Höhepunkt erlebt. Vierzig Mitglieder und Gäste nahmen an der Fahrt ins Blaue teil, drei kamen noch abends zum Grillen dazu. Damit ist die Diskussion über den richtigen Zeitpunkt wohl beendet. Zum Gelingen hat natürlich auch das Wetter beigetragen. Strahlender Sonnenschein hat schon zu Beginn für die richtige Stimmung gesorgt. Nachdem jeder einen Platz, entweder auf einem der Oldtimer oder auf etwas komfortableren Leihgaben der Berufsfeuerwehr ( wofür wir uns ausdrücklich bedanken möchten ), startete der Konvoi roter Fahrzeuge zunächst in Richtung Geest, um dann am Tarper Kreuz nach Osten abzubiegen. Als man nach ca. 15 Minuten erneut abbog, diesmal nach Norden, begann das große Rätselraten über das Ziel des diesjährigen Ausflugs. In Glücksburg angekommen steuerten wir dann den Power-Park auf dem Artefact-Gelände an. Schon im Rückspiegel konnten wir erkennen, dass sich ein roter VW-Kübelwagen unserer Kolonne angeschlossen hatte und uns hartnäckig verfolgte. Im Power-Park dann die große Überraschung: Es war unser alter Kübelwagen, den wir nach Wolfsburg verkauft haben. Heute fährt er mit Hamburger Kennzeichen. Für den Verkaufserlös haben wir damals unseren heutigen VW-Käfer beschafft. Wir werden uns in Zukunft sicher öfter wiedersehen. Nach der Begrüßung des neuen Eigentümers und der Einnahme unserer Parkplätze wurden die Tische und Bänke aufgebaut und die mitgebrachten Kuchen zu einem in jeder Hinsicht respektablen Büfett zusammengestellt. Bei strahlendem Sonnenschein wurde auch kräftig zugelangt. Dann erfolgte die Einweisung über die Sehenswürdigkeiten der Anlage und der Hinweis darauf, besonders die Möglichkeiten zum Berühren der dargebotenen Einrichtungen zu nutzen, durch den Leiter des Artefact-Projektes. Abschließend wünschte er uns viel Spaß und gute Unterhaltung. Nach dem etwa zweistündigen Aufenthalt und dem Entdecken mancher technischer Zusammenhänge, die dem einen und anderen bis dahin nicht klar waren, traten wir unseren Heimweg an. Im Domizil angekommen rauchte bereits der Grill. Schnell wurden wieder Tisch und Bänke aufgestellt und erst einmal ein Schluck zur Erfrischung genommen. Dabei nutzten vor allem die Gäste die Gelegenheit, sich die Oldtimer und unser neues Vereinszentrum einmal aus der Nähe zu betrachten. Reichlich Lob tat natürlich denen gut, die Dank ihres besonderen Arbeitseinsatzes alles erst ermöglicht haben. Bei Steak und Wurst mit Nudel und Kartoffelsalat hatte jeder noch einmal die Gelegenheit sich für den Heimweg zu stärken. Um 19:30 Uhr endete ein gelungenes Sommerfest der Oldtimerfreunde Feuerwehr Flensburg. Dafür unser aller Dank an den Festausschuss.
Herbert Erichsen

Es ist gleich 20:00 Uhr. Wir kehren in unser Domizil zurück. 12 Stunden waren wir unterwegs. 320 km sind wir gefahren. Mit luftgekühlten LKW-Dieselmotoren. Jeweils eine Pause von ca. 15 Minuten haben wir auf einer Autobahnraststelle gemacht. Da stellt sich die Frage, wo hört das Vergnügen auf, und wo fängt die Belastung an. Auf jeden Fall gehört schon eine Menge guten Willens dazu, so etwas mitzumachen. Auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Teilnehmer. Wir wollen darüber hinaus aber nicht vergessen, dass wir auch positive Erinnerungen an diese Tour haben. Bei strahlendem Sonnenschein trafen wir in Kayhude, einem Ort an der B 432, nord-östlich von Norderstedt, ein. Unseren Stellplatz bezogen wir auf einer Wiese im Ortszentrum. Nach dem Aufrichten der Leiter und dem Anbringen unseres Banners an der Leiterspitze, erfolgte die Aufstellung der Schautafeln, die Bereitstellung von Feuermelder, Pressluftatmer u.s.w. und nicht zuletzt von Tisch und Bänke. Zur Stärkung konnten wir uns an die Stände im Umfeld des Festzeltes wenden. Wir waren gut bedient. Der Zulauf durch interessierte Besucher beschränkte sich überwiegend auf die am Amtsfeuerwehrtag teilnehmenden Feuerwehrleute. So mancher hat dabei zum ersten Mal einen luftgekühlten Dieselmotor gesehen. Am Ende waren wir zufrieden und konnten den langen Heimweg antreten. Was bleibt ist die Frage, ob es sich lohnt, Fahrten solchen Ausmaßes zu unternehmen. Wir werden darüber reden müssen. Immerhin war die Teilnahme von 2 Mitgliedern pro Fahrzeug erfreulich, wenn wir auch keinen Ersatzfahrer für die Großfahrzeuge dabei hatten.
Herbert Erichsen
 Wir, dass sind gerade mal 6 Oldies, treffen uns am 16.05.2009 in unserem Domizil in Flbg.-Weiche , um mit unserem Oldtimerlöschzug an der Veranstaltung teilzunehmen. Der Himmel ist grau und es nieselt. Um 10.30 Uhr verlassen wir unseren Standort und begeben uns auf die A7 in Richtung Süden. Eben über den Kanal kommt die Sonne zum Vorschein, die uns dann den ganzen Tag begleitet. An der Abfahrt Großenaspe verlassen wir die A7 und fahren über eine landschaftlich schöne Strecke zum Veranstaltungsort. Hier treffen wir um 12.00 Uhr ein und werden auf eine große Festwiese eingewiesen Nach der Anmeldung gab es erstmal Ess - und Gertränkemarken. Somit war für das leibliche Wohl gesorgt. Das vorgesehene Programm anlässlich der Jubiläumsfeier und dem angegliederten Kreisfeuerwehrverbandstag versprach abwechslungsreich zu werden. Unter dem Motto "125 Jahre Feuerwehr im Wandel der Zeit" waren verschiedenen Vorführungen vorgesehen. Um 13:00 Uhr beginnt die Veranstaltung mit einer Festrede. Danach wurden interessante, abwechslungsreiches Vorführungen dargeboten. Angefangen mit einem historischen Löschangriff ( Lösch - und Eimerkette), an der sich auch der Pastor dran beteiligte, bis zum heutigen Stand der Löschtechnik , Tanklöschfahrzeug, Schnellangriffsschlauch, Einsatz unter Atemschutz. Anhand eines Verkehrsunfalls ( eingeklemmte Person) wurde das Zusammenwirken von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gezeigt, sowie die technischen Hilfsmittel zur Befreiung der eingeklemmten Personen zum Einsatz gebracht.. Interessant war auch die Modenschau ,die die verschiedenen Arten der Schutzkleidung zeigte. Und wir ? Auch an unseren Fahrzeugen fanden sich viele seh- aber auch fachkundige Leute ein, die wissenswertes über unsere Fahrzeuge und unseren Verein erfahren wollten.
Es war eine gelungene Veranstaltung. Um 17.00 Uhr machten wir uns auf den Heimweg .
Günter Friedrichsen
Am 1. Mai sind wir ( 8 Mann ) mit unseren 4 Fahrzeugen, morgens um 8:30 Uhr, bei strahlendem Sonnenschein zum Tierpark nach Gettorf gefahren. Die Fahrt verlief problemlos. Im Tierpark angekommen, wir wurden schon erwartet, konnten wie uns auf der Festwiese, unseren Stellplatz selbst aussuchen. Im laufe der Zeit kamen die anderen Oldtimer, viele PKW`s, darunter etliche amerikanische Straßenkreuzer aus den 50ger und 60ger Jahren, aber auch einige schnittige Sportwagen und alte Landmaschinen. Unsere Fahrzeuge waren natürlich die größten, rotesten und schönsten Fahrzeuge auf dem Platz. Dementsprechend war auch der Zulauf auf unsere Fahrzeuge. Wir hatten den ganzen Tag damit zu tun, großen und kleinen Leuten Rede und Antwort zu stehen. Auch von der Presse gab es reges Interesse.Ich musste einigen Reporterinnen Fragen zu unserem Verein und den Fahrzeugen beantworten. Wir wurden sehr gut verpflegt, und nach Kaffee und Kuchen haben wir uns gegen 16:00 Uhr auf den Rückweg nach Flensburg gemacht. Auf der Rückfahrt haben wir noch die Fahrzeuge bei der BF wieder vollgetankt, und waren um 18:00 Uhr, nach einem tollen Tag , wieder zu Hause.
Rudi Liebe Mitglieder.
Wer hat daran gedacht. Es sind schon 5 Jahre vergangen, seit sich am 6. Oktober 2003 16 aktive Beamte und Ruheständler der Berufsfeuerwehr Flensburg zusammenfanden, um den Verein zur Erhaltung alter Feuerwehrfahrzeuge und –Geräte zu gründen. Dabei ging es nicht um irgendwelche Fahrzeuge und Geräte, sondern in erster Linie um den typenreinen
Magirus Rundhauber Löschzug,
wie ihn die Gründungsmitglieder aus gemeinsamen Tagen bei der Berufsfeuerwehr Flensburg in den Jahren von 1958 bis etwa 1985 noch in guter Erinnerung hatten. Erinnern kann man sich auch noch an das dazugehörige Tanklöschfahrzeug in Busbauweise. Leider ist es bisher nicht gelungen, das Fahrzeug auf dem Oldtimermarkt wiederzufinden. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr. Um wieder komplett zu sein, wurde das heute zum Oldtimerzug gehörende Tanklöschfahrzeug hinzugekauft. Die Zeiten der Rundhauber währte nur kurz. Schon das Nachfolgefahrzeug der Drehleiter aus dem Jahre 1969 war kein Rundhauber mehr. Der VW-Kübel wurde gegen den Käfer aus dem Jahre 1962, unseren „Direktionswagen“, eingetauscht. Einen Einsatzleitwagen gab es ja damals nicht. Zugegeben, an der Ausrüstung der Fahrzeuge mangelt es noch hier und da. Äußerlich jedoch hat sich viel getan. Das TLF und das LF wurden je zur Hälfte neu gespritzt. Der Verein hat mit je 1000,00 € dazu beigetragen. Darauf sind wir stolz. Stolz sind wir jedoch auch auf die kleinen Wartungsarbeiten, ohne die es nicht laufen würde. Die Mitgliederzahlen haben sich mittlerweile auf ca. 50 eingependelt. Einige sind leider in den vergangenen 5 Jahren verstorben, andere konnten wir hinzugewinnen. Sorgen machen uns manchmal die fehlender Kraftfahrer. Bei einem Durchschnittsalter von 58 Jahren wohl auch kein Wunder. Wir sind daher ständig bemüht, in den Reihen der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren Fahrer mit dem Führerschein Kl. II (heute KL.CE) für unsere Sache zu begeistern. Satzungsgemäß sehen wir unsere Aufgabe darin, für den Brandschutzgedanken zu werben und die Bürger zu informieren. Dazu hatten wir schon reichlich Gelegenheit. Im Raum Schleswig-Holstein und Dänemark ( bis zu einer Linie Esbjerg-Kolding) haben wir bisher an 39 Veranstaltungen teilgenommen. In einem und anderen Fall sind wir schon zu einer festen Größe geworden. Das alles haben wir natürlich nicht nur den eigenen Helfern zu verdanken sondern auch der Unterstützung durch die Berufsfeuerwehr und der Mithilfe der Spender, die durch Zuwendungen in z.T. beträchtlicher Höhe ihren Beitrag dazu geleistet haben. Möge es uns gelingen, in diesem Sinne fortzufahren. Im Namen des Vorstandes grüßt Herbert Erichsen. Um 11:30 Uhr sind wir mit 4 Fahrzeugen und 7 Mann nach Tarp zur Veranstaltung ins Schulzentrum Klaus Groth Strasse gefahren. Dort haben wir die Fahrzeuge auf dem für uns reservierten Platz aufgestellt. Nach der Begrüßung durch den Amtswehrführer Gerhard Nörenberg und dem Amtsvorsteher, wurden wir in die Turnhalle zum Essen eingeladen. Es gab Gulaschsuppe satt. Danach traten dieFeuerwehren des Amtes Tarp zur Übergabe von zwei neuen Fahrzeugen, ein Einsatzleitwagen und ein MTW, an. Der Nachmittag war ausgefüllt mit Vorführungen der einzelnen Feurwehren. Das Interesse an der Fahrzeugschau war nicht sehr gross, weil es an Publikum fehlte. Es waren fast keine Zivilisten bei der Veranstaltung. Um 17:00 Uhr wurde der Amtsfeuerwehrtag mit einer Endbesprechung beendet. Wir wurden herzlich verabschiedet, und sind wieder in unser Domizil nach Neuholzkrug gefahren Rudi  Es brennt! 100 Jahre Feuerwehrtechnik in Schleswig-Holstein und wir waren dabei. In jedem Jahr, am letzten Sonntag im August, findet im Volkskunde Museum Schleswig eine Darstellung von Feuerwehrfahrzeugen und -geräten aus alter und neuer Zeit statt. Dort kann man die Entwicklung der Feuerwehrtechnik in den letzten 150 Jahren bestaunen. In diesem Jahr ging es schwerpunktmäßig um die Drehleitern. In einem kurzen Beitrag wurde die Geschichte der Feuerwehrleitern von den bereits im Jahre 1882 entwickelten 18 Meter hohen Holzleitern bis zu den heutigen 30 Meter langen technischen Wunderwerken mit Rettungskorb erläutert. Hauptattraktion war jedoch der Versuch, mit Hilfe von vier Drehleitern einen von der Jugendfeuerwehr mit Blumen geschmückten Schirm in einer Höhe von ca. 20 Metern aufzuspannen. Unsere DL 30h, Baujahr 1959, war dabei die Älteste, gefolgt von der ehemaligen Leiter der Flensburger Berufsfeuerwehr aus dem Jahre 1969 - heute in Privatbesitz - und 2 moderne Leitern der Feuerwehren Kiel und Schleswig. Ob der Weltrekord jedoch anerkannt worden ist, blieb bis zum Ende unklar. Neben den Leitern waren aber auch Handdruckspritzen aus der Zeit vor der Motorisierung bis hin zu Flugplatzlöschfahrzeugen mit einem Gewicht von 40 Tonnen und einen Wasserwerfer, der 6000 Liter pro Minute ausspuckt. Beeindruckend wie immer die Vorführung von Feuerlöschern und die Entstehung von "Fettexplosionen" Ein wunderbares Wetter trug nicht zuletzt mit dazu bei, dass wir Teilnehmer an einer gelungenen Veranstaltung waren. Zufrieden kehrten wir am späten Nachmittag in unser Domizil zurück.
Der Tag machte dem Namen wirklich alle Ehre: Es war sommerliches Wetter. Trotzdem. Gebranntes Kind scheut das Feuer. In Erinnerung an die verregnete Kaffeetafel des letzten Jahres, hatten sich alle mit Schirmen ausgerüstet und die Kuchen wasserdicht verpackt. Wir waren wieder eine große Runde. Verstärkt durch einige Gäste machte sich unser Oldtimer-Konvoi auf den Weg zur Fahrt ins Blaue. Über Nebenstrecken ging es zunächst Richtung Süden nach Idstedt und von dort ostwärts ins wildromantische Angeln. Nachdem die Straßen immer enger und die Hecken immer höher wurden, erreichten wir unser Ziel: Ein Geflügelzuchtbetrieb mit Hunderten von bekannten und exotischen Vögeln. Wir sollten uns noch wundern. Aber erst war die Kaffeepause angesagt. Vorhandene Tische und Stühle wurden durch unsere Tische und Bänke ergänzt. Aus den mitgebrachten Beigaben wurde in der Mitte ein großer Kaffee- und Kuchenpool aufgebaut, bei dem auch die Käsebrötchen nicht fehlten. In Angeln gibt es aus alter Tradition nun mal nach der Torte noch ein Käsebrötchen. Der Vogelzüchter nutzte die Gelegenheit, ein paar Worte über den Betrieb in seiner ganzen Vielfalt zu erläutern. Dabei wurde natürlich auch das Problem der Vogelgrippe mit all seinen Auswirkungen zur Sprache gebracht. Der dann anschließende Rundgang hat doch vielfach Erstaunen und Achtung über das Ausmaß und die Arbeitsleistung, die mit dieser Geflügelzucht verbunden ist, ausgelöst. Ein Nebenerwerbsbetrieb unter Einbeziehung der ganzen Familie. Die Rückfahrt der Feuerwehrkolonne durch die Dörfer Angelns hat dann mehrfach die Aufmerksamkeit der Anlieger geweckt und großes Erstaunen ausgelöst. Das Auslösen der Martinshörner zum Abschied hat dann sicher für weitere Verwirrung gesorgt. Zufrieden mit dem schönen Ausflug kehrten wir in unser Domizil zurück. Während die Grillfeuer angeheizt und die Getränke ausgegeben waren, wurde in kleinen Gruppen fleißig geklönt. Von Kritik war da aber wenig zu hören. Der Festausschuss wurde mit viel Beifall reichlich für seine Mühe und Arbeit belohnt. Die Grillmahlzeit der gehobenen Klasse, neben Wurst und Fleisch, reichlich mit Zutaten "verfeinert", war natürlich unser Übermann. Müde, satt und zufrieden, mit der Vorfreude auf das nächste Sommerfest, endete ein schöner Tag.
Herbert Erichsen
 Um 9.00 Uhr setzte sich unser Oldtimerlöschzug, bestehend aus 4 Fahrzeugen, in Richtung Jübek in Bewegung. Die Stimmung war gut, hoffentlich bleibt auch das Wetter trocken. Die Fahrt ging über die alte E3, ein Verkehrsunfall zwang uns zu einer Umleitung. In Jübek angekommen, wurden wir vor dem Befahren des Stadions freundlich begrüßt, bekamen für jedes Fahrzeug eine Nummer, Teilnahmeplaketten und den Standplatz zugewiesen. Wie gewohnt, wurde die Drehleiter wieder in Position gefahren und unser Banner gehisst. Viele interessierte Besucher kamen an unseren Fahrzeugen vorbei und es entwickelten sich mehrere Gespräche, hauptsächlich ging es um die Erfahrung mit den ehemaligen Käferfahrern. Völlig erstaunt hörten wir dann die Durchsage der Veranstaltungsleitung, dass unser TLF mit zu den zu kürenden Fahrzeugen gehört. So konnten wir einen Pokal entgegennehmen für den 1. Platz in der Kategorie "LKW nach 1945". Eine Ehrenrunde über die Bahn war selbstverständlich. Als auf dem Platz immer mehr Oldtimer den Heimweg antraten, packten auch wir unsere Sachen und haben uns mit einer Runde über die Bahn von den noch anwesenden Oldtimerfreunden verabschiedet. Fröhliches Winken und der Ruf "Bis zum nächsten mal" begleiteten uns. Ohne Komplikationen trafen wie nach der Fahrt in unserem Domizil ein. Schade nur, dass außer mir lediglich vier Vereinskameraden (Klaus Korb, Gerd Mangelsen, Manfred Mangelsen, Manfred Schwensen) an der Fahrt teilgenommen haben.
Kay-Uwe Prühs
 Es war ein herrlicher Sommertag. Einer halbstündige Fahrt brachte uns zum Sammelplatz an der Schule Munkbrarup. Hier trafen wir uns um 12.00 Uhr mit anderen Oldtimerfreunden der Feuerwehren. Nach einem kurzen Kennerlernen ging die Fahrt weiter bis ins Dorfzentrum, wo wir in unsere Positionen eingewiesen wurden. Unser Nachbar war ein auch schon in die Jahre gekommenes TLF 8000 der Flugplatzfeuerwehr Jagel. Wie gewohnt richteten wir die Drehleiter auf (nur 20 Meter) und befestigten unser Vereinsbanner. Das Aufstellen der Schautafeln mit den technischen Daten der einzelnen Fahrzeuge sowie deren Lebenslauf und das Vorzeigen von Sonderausrüstungen und Feuermeldern der sechziger Jahre vervollständigte unsere Aufstellung, um den Besuchern zu zeigen, welche Möglichkeiten eine Berufsfeuerwehr vor 50 Jahren in der Stadt hatte, um Menschenleben zu retten und Brände zu bekämpfen. Weitere Informationen und Sehenswürdigkeiten boten einige Angehörige der Freiwilligen Wehren des Amtes Langballig, indem sie u.a. zeigten, welche Folgen die Brandbekämpfung mit falschen Löschmitteln haben kann und wie man das besser machen kann. Für das leibliche Wohl, sowohl der Teilnehmer wie der Besucher, war, wie man es nicht anders kennt, ebenfalls gesorgt. So ging der erste Tag der Jubiläumsfeier zu ende. Zufrieden kehrten die Oldtimer nach einem sonnenreichen Tag in ihr Domizil zurück.
Pünktlich um 07:15 Uhr starteten 7 Oldies mit 4 Fahrzeugen Richtung Westen. Auf der B 199 ging es über Niebüll nach Neukirchen, wo wir um 08:45 Uhr eintrafen. Nach einer Ehrenrunde auf dem Sportplatz und der freundlichen Begrüßung durch den Wehrführer, stellten wir die Fahrzeuge als Kulisse in der Kurve auf der Aschenbahn ab. Unsere Fahrzeuge waren die einzigen Oldtimer der Veranstaltung. Auf dem Sportplatz fanden anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen Wettkämpfe statt. Als fach- und sachkundige Beobachter verfolgten wir die unterschiedlichen Aufgaben, die die Kameraden der Feuerwehren lösen mussten. Nach Abschluss der Wettkämpfe fanden sich interessierte Wettkämpfer und Zuschauer bei unseren Fahrzeugen ein, um einiges über unsere Fahrzeuge und unseren Verein zu erfahren. Um 13:30 Uhr packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren wieder Richtung Heimat, wo wir gegen 14:30 Uhr eintrafen.
Günter Friedrichsen
Bericht über die Teilnahme des Oldtimerlöschzuges anlässlich der " Blaulichtmeile 130 Jahre Freiwillige Feuerwehr Bad Bramstedt "
Am Sonntag 01.06 08 startete unsere längste Ausfahrt im Jahr 2008, zur Teilnahme an der Blaulichtmeile in Bad Bramstedt. Um 07.00 Uhr wurden die Motoren angeschmissen und es ging bei bestem Wetter über die Landstraßen Richtung Bad Bramstedt. Leider hatten sich nur 8 Teilnehmer ( Mindestbesetzung ) für die 4 Fahrzeuge gemeldet. Nach einem Zwischenstopp erreichten wir pünktlich Bad Bramstedt. Hier wurden wir über einen Meldekopf zu unserem Standplatz direkt am Schloss gelotst. Die Veranstaltung begann um 10.00 Uhr mit der Landung eines Hubschraubers der Bundespolizei. Den ganzen Tag über liefen Aktivitäten der Feuerwehr sowie der Hilfsorganisationen. Für jeden war etwas dabei. Da es die erste größere Veranstaltung mit Oldtimerbeteiligung war, konnten mit vielen " alten " Bekannten, nette Gespräche geführt werden. Auch wurden Einladungen zu Feuerwehrjubiläen für das Jahr 2009 überreicht. Die Kameraden Kai - Uwe Prühs, Claus Möller, Gerd Mangelsen, Manfred Mangelsen, Georg Fischer, Erwin Petersen und Klaus Bohlander wurden von den vielen Besuchern zu unseren Oldtimern befragt. Nachdem wir vom Gemeindewehrführer ein kleines Präsent erhalten hatten, traten wir um 16.00 Uhr die Heimreise an. Gegen 18.00 Uhr endete ein schöner, sonniger Ausflugstag, der allen viel Spaß gemacht hat.
Rainer Blaas
Fulminanter Start in die neue Saison.
 Eingeladen hatte das Audizentrum Flensburg. Anlass waren die Aktivitäten zur Gestaltung der ersten Automeile in Flensburg. Wie bereits am nächsten Morgen in der Zeitung zu lesen war, war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Den geschätzten 20.000 Besuchern wurde wirklich ein großes Programm geboten.. Etwa 10 Automobilhersteller boten ihre volle Palette an Fahrzeugen und Geräten sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ausstellungshallen an. Sonderprogramme zeigten jedem Interessierten etwas, vom Kinderspiel bis zum Hubschrauberrundflug, In diesen Reigen konnten sich die Oldtimerfreunde der Feuerwehr Flensburg wunderbar einordnen. Noch nie hatten wir so viel Publikum. Nahezu pausenlos waren unsere Fahrzeuge von Alt und Jung belagert. Immer wieder mussten Fragen zur alten Technik oder zum Einsatzgeschehen der vergangenen Jahrzehnte beantwortet werden. Müde, aber überaus zufrieden, fuhren wir nach einem anstrengenden und erfolgreichen Tag zurück in unser Domizil. Ob wir so etwas noch einmal erleben? .
Am Sonntag, den 30. September 2007 starteten wir um ca. 8:30 Uhr in Richtung Loit. Als wir nach ca. einer Stunde Fahrt in Loit ankamen, war dort schon richtig was los. Nachdem wir uns aufgestellt hatten, wurde die DL in Stellung gebracht und unsere Fahne "gehisst". Der Wettergott war uns auch Wohl gesonnen und so konnten wir den Flohmarkt, den Bauernmarkt, die Tierschau und die Oldtimer- und Landmaschinenschau besuchen und bewundern. Für die Kinder wurden zwei Trecker mit Anhänger bereitgestellt, womit die Kleinen Rundfahrten machen konnten. Für das leibliche Wohl war auch reichlich gesorgt worden. Nach vielen interessanten " Dieselgesprächen" und ausreichender Stärkung, machten wir uns um 15:30 Uhr auf den Heimweg. Vielen Dank an Manfred Steenbuck, der dieses schöne Treffen auf die Beine gestellt hat.
Stefan Petersen
Am Sonntag Morgen um 09:00 Uhr starteten 7 "Oldtimer" in 4 Oldtimerfahrzeugen, dem Magirus-Rundhauber-Löschzug aus Flensburg, zur Festwiese in Ekenis, um dort zum Gelingen der Festveranstaltungen aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr beizutragen. Nach einer Fahrt quer durch Angeln konnten wir pünktlich den uns zugewiesenen Platz am Eingang zur Festwiese einnehmen. Schon beim Instellungbringen der Fahrzeuge hatten wir die ersten Zuschauer. Wer hat schon mal eine 30-Meter-Leiter aus der Nähe gesehen, einen luftgekühlten Dieselmotor oder einen öffentlichen Feuermelder. An einen VW-Käfer jedoch konnten sich mehrere aus eigener Erfahrung erinnern. Aber auch die Branderzieher des Kreisfeuerwehrverbandes hatten ihr Publikum bei den gezeigten Vorführungen von Fettexplosionen, Ablöschen von brennenden Menschen oder dem Zerknall von Spraydosen im Feuer. Es war ein Kommen und Gehen. Um 13:30 Uhr konnten wir wieder unsere Sachen packen und den Heimweg antreten. Nach einer Stunde Fahrt waren wir wieder im Domizil.
Zu dem Amtsfeuerwehrtag nach Esperstoft bei Jübek starteten wir um 11.00 Uhr. Leider hatten sich nur 7 Teilnehmer eingefunden. Da wir auch das Motorrad mitnehmen wollten, konnten nicht alle Fahrzeuge mit 2 Personen besetzt werden. Dieses war sehr schade. Die Teilnehmer Helmut Petersen, Erwin Petersen, Gerhard Mangelsen, Kay-Uwe Prühs, Klaus Korb und Georg Fischer verteilten sich auf die Fahrzeuge und ich fuhr mit dem Motorrad. Leider kamen wir nur bis zur Brücke in Weding. Dort blieb das Motorrad stehen und ließ sich auch nicht mehr starten. So musste das es zurückgeschoben werden. Mit dem "Direktionswagen", unserem VW-Käfer, fuhren wir dann den anderen hinterher. In Esperstoft nahmen 250 Freiwillige Feuerwehrleute am Amtsfeuerwehrtag teil. Nach einer Begrüßung nahmen wir an einem Umzug durch das Dorf teil. Anschließend fanden verschiedene Vorführungen der teilnehmenden Feuerwehren statt. Es wurde eine Technische Hilfeleistung, eine Brandbekämpfung, ein Gefahrgutunfall sowie das Erden von Bahnoberleitungen gezeigt. Zusätzlich erhielten wir die Möglichkeit unseren Verein und die mitgeführten Fahrzeuge, das TLF 16 mit dem Wasserwerferanhänger, das LF 16, die DL 30h und den VW-Käfer vorzustellen. Um 17.00 Uhr war die Veranstaltung beendet und wir konnten unseren Heimweg antreten. Alle waren sich einig, einen interessanten Nachmittag in Esperstoft verbracht zu haben.
Rainer Blaas
Die erste Überraschung, eine sehr erfreuliche, gab es schon am Tag vorher: In die ausgelegte Liste hatten sich 40 Teilnehmer eintragen lassen. Unser Magirus-Rundhauber-Löschzug hat aber nur 21 Sitzplätze. Die Organisatoren waren also gefordert. Mit Hilfe der Berufsfeuerwehr wurde das Problem jedoch schnell durch die Bereitstellung von 2 Mannschaftstransportfahrzeugen und einem kleinen LKW zum Transport von Tischen und Bänken, gelöst. Nach einer kurzen Begrüßung hieß es dann um 13:00 Uhr „Aufsitzen“. Die Fahrt ging im Oldtimertempo Richtung Süden über Schleswig und Eckernförde nach Gettorf. Unser Ziel war der dortige Tierpark. Nach einer gemeinsamen Kaffeetafel sollte jeder die Gelegenheit haben, den Tierpark zu besuchen. Für die mitfahrenden Kinder sicherlich ein besonderes Erlebnis. Es wurden also in gemeinsamer Arbeit die Tische und Bänke ausgeladen und aufgestellt. Die mitgebrachten Kuchen und Thermoskannen wurden zu einem großen Kuchenbüfett zusammengestellt. Die ersten Teilnehmer hatten bereits Platz genommen, da geschah es: Die zweite Überraschung des Tages. Es begann zu regnen. Dann ging alles sehr schnell. Aus anfänglichen Tropfen entwickelte sich ein ausgewachsener Regenschauer. Die mitgebrachten Regenschirme wurden jetzt dringend gebraucht. Nur, zum Schutz für die Teilnehmer, oder für die Kuchen? Nachdem Tische und Bänke unter Wasser standen, zog man es vor, sich mit dem Regenschirm in der einen Hand und dem Kuchen in der anderen, an die Hauswand zu stellen. Natürlich war mit dem Beenden der Kaffeetafel auch der Regenschauer vorbei. Alle nahmen es mit Humor und packten mit an, die Kuchen- und Kaffeereste wieder zu verpacken sowie die Tische und Bänke zu verladen. Den Tierpark konnte jeder auf eigene Faust ergründen. Die Rückfahrt war für 16:45 Uhr vorgesehen. Wer seinen Platz tauschen wollte, z.B. vom Transporter auf einen Oldtimer oder umgekehrt, hatte jetzt die Möglichkeit dazu. Die Fahrt erfolge dann natürlich ohne Regen. In unserem Domizil wurden wir dann bereits von unserer Grillmannschaft empfangen. Der Festausschuss hatte wirklich an alles gedacht. Wie schon in Gettorf geübt, wurden wieder die Tische und Bänke aufgebaut und ein schöner Tag ging bei gemeinsamen Essen und Trinken sowie angeregter Unterhaltung zu Ende. Im Namen aller Teilnehmer möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal beim Festausschuss für seine Mühe um die Gestaltung eines schönen und unvergessenen Nachmittags bedanken.
Wenn nur die Geschichte mit der verregneten Kaffeetafel nicht wäre –
Herbert Erichsen Die FF – Maasbüll hatte zum 100–jährigen Jubiläum eingeladen. Wegen der kurzen Anfahrt, Maasbüll liegt nur wenige Kilometer von unserem Domizil entfernt, starteten wir erst um 10:30 Uhr. Das Wetter versprach trocken zu bleiben und so geschah es denn auch. In Maasbüll waren auf der grünen Wiese ein Festzelt sowie einige andere Anlagen zur Unterhaltung der Gäste aufgebaut. Wegen des durch den vorangegangenen Regen aufgeweichten Bodens, konnten wir unsere, mit Straßenantrieb versehenen Fahrzeuge, nicht auf die Wiese fahren. Ein Aufrichten der Drehleiter kam da schon gar nicht infrage. Das war jedoch kein Nachteil. Statt dessen wurde uns ein guter Platz auf befestigtem Boden im Eingangsbereich der Festwiese zugewiesen. Hier konnten wir ohne Bedenken die Drehleiter ausfahren. Nachdem dann eine Motorhaube der 125 PS Dieselmotoren geöffnet, ein Feuermelder aufgestellt, ein alter Pressluftatmer mit Maske hervorgeholt waren, kamen die technisch interessierten Zuschauer. Dabei stellte sich, wie so oft, heraus, dass viele ältere die alten Maschinen noch kannten. Besonderes Interesse fanden wieder einmal unser „Direktionswagen“, der VW-Käfer, und natürlich die Drehleiter aus dem Jahre 1959. In vielen Gesprächen verging die Zeit schnell. Nach einer Tasse Kaffee und selbstgebackenen Kuchen machten wir uns schon 15:00 Uhr wieder auf den Heimweg.
Am Samstag, 02.06.07 in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr, nahm ein Teil des Oldtimerlöschzuges am Straßenfest der „ Roten Straße „ in Flensburg teil. Auf Einladung des Parkhauses stand die Drehleiter und der VW Käfer im Bereich des Parkhauses an einem schönen Samstag. Ein riesiger Besucherstrom besuchte das Straßenfest an diesem Tag. Viele Jüngere, aber auch Ältere blieben stehen und schauen sich die Fahrzeuge und die Schautafeln an. Viele Kinder ließen sich mit Feuerwehrhelm auf der Drehleiter fotografieren. Dieser Tag war perfekt als Werbung für unseren Verein. Hoffentlich folgen einige Eintritte. Durch das Team des Parkhauses wurden wir sehr gut verpflegt. Weiterhin soll eine Spende für unsere Vereinskasse folgen. Für den Einsatz möchte ich mich ganz herzlich bei Georg Fischer, Erwin Petersen und Günter Friedrichsen bedanken, die den ganzen Tag über mit Rede und Antwort den Besuchern zur Verfügung gestanden haben.
Rainer Blaas
Bericht des Vorsitzenden
Seit unserer letzten Mitgliederversammlung vor einem Jahr ist der Vorstand 3 mal zusammengetreten. Da das auch im vergangenen Jahr der Fall war, scheint es zur ständigen Einrichtung zu werden und auch ausreichend zu sein. Natürlich kommt der Vorstand nur zusammen, wenn es auch erforderlich ist, d.h., wenn Probleme oder Sachstände eingetreten sind oder sich angehäuft haben, die es zu klären bzw. über die es abzustimmen und zu entscheiden gilt. In Einzellfällen sprechen wir uns auch schon mal telefonisch ab.
In diesem Zusammenhang können wir mit Freude feststellen, das sich das Vereinsleben und die Entwicklung, d.h., die Verwirklichung der Ideen, die immer reichlich vorhanden sind, zügig fortsetzt.
Die Mitgliederzahl ist mit 51 fast konstant geblieben. Glücklicherweise hatten wir keine Abgänge, wohl aber seit dem 1. März einen Neuzugang zu verzeichnen, so dass der Vorstand nicht verhindern konnte, dass das Durchschnittsalter auf jetzt 59,6 Jahre angestiegen ist.
Das hat sich bereits auf unsere öffentliche Präsenz ausgewirkt. Es wird zunehmend schwieriger, Fahrer mit der erforderlichen Fahrerlaubnis für unsere Großfahrzeuge zur Verfügung zu haben. In einem Falle konnten wir nur mit 2 Großfahrzeugen ausrücken. Wie heißt es in unserer Satzung , §2, Absatz 1a, Zitat: “Für den Brandschutzgedanken zu werben, u. a. dadurch, alte Feuerwehrfahrzeuge und –Geräte zu erhalten und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen“. Ende des Zitats. Das heißt, sich mit den Fahrzeugen in der Öffentlichkeit vorzustellen.
Unsere Hoffnung ruht da ganz auf die Jungpensionäre. Aber besser wäre es zweifellos, wenn wir für diese Aufgaben zusätzlich noch ein paar jüngere Mitglieder gewinnen könnten. Ich denke dabei nicht nur an die aktiven Berufsfeuerwehrleute sondern auch an die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr oder andere interessierte Oldtimerfreunde. Uns mangelt es nicht an now how zur Bedienung der Technik, dieses kann jeder bei uns erlernen. Sprecht bitte mal mit denen, die hier und heute nicht dabei sind.
Kommen wir nun zu der finanziellen Entwicklung. Ihr habt es vielleicht schon in den „Heißen Seiten“, am „Schwarzen Brett“ oder im Internet gelesen: Es geht uns nicht schlecht, wir sind sehr zufrieden. Die Mitgliederbeiträge reichen aus, um, mit Unterstützung der BF, das Nötigste zur Erhaltung der Fahrzeuge und Geräte durchzuführen.
Für weitergehende Wünsche brauchen wir mehr Geld. Hier haben uns in der Vergangenheit, und im letzten Jahr war es genau so, einige Sponsoren mehr oder weniger kräftig unter die Arme gegriffen. Die Einnahmen haben sich dadurch etwa verdoppelt. Das hat es uns ermöglicht, Rücklagen in einer Höhe von 1000,00 € zu schaffen und darüber hinaus die Berufsfeuerwehr mit einem Betrag von 1000,00 € zur Finanzierung der Lackierung des Kofferaufbaues des TLF’s zu unterstützen. Wir sehen diese finanzielle Beteiligung auch als Dank für die stetige und unkomplizierte Bereitschaft uns zu helfen, wenn’s mal eng wird.
Da sowohl Lackierungsarbeiten am LF 16 sowie Karosseriearbeiten an der DL für die nahe Zukunft anstehen, hoffen wir also erneut auf fleißige Spender.
Nach wie vor ist es so, dass die Sponsoren keinen Wert darauf legen, genannt zu werden. Soviel soll jedoch gesagt werden: Es war wieder einer mit 500,00 € dabei. Aber auch Gemeinden zahlen einen Obolus für unsere Teilnahme z.B. an Feuerwehrjubiläen. Essen und Trinken war bisher immer frei.
Es soll jedoch auch nicht verschwiegen werden, dass es schon zweimal vorgekommen ist, dass bei der Beteiligung an Korsos, einige von uns kein Essen mehr erhalten haben, weil wir als letzte im Korso zu spät ankamen.
Neu für uns ist, und darüber hat der Vorstand entschieden, dass wir auf Wunsch und gegen Bezahlung den Käfer, unseren „Direktionswagen“ mit Fahrer für Hochzeiten zur Verfügung stellen. Der Vorstand entscheidet dabei im Einzelfall über den Umfang, sprich den Zeitaufwand, die Fahrstrecke, die Höhe des Entgeldes und ob das Fahrzeug überhaupt zur Verfügung gestellt wird. Eine Spendenbescheinigung können wie nicht ausstellen, da wir ja in dem Falle eine Leistung erbringen.
Anlässlich einer Hochzeitsfahrt von Schloss Glücksburg nach Wassersleben haben wir im vergangenen Jahr 150.00 € erhalten.
Wie aus dem Haushaltsplanentwurf 2007, über den wir noch abzustimmen haben, hervorgeht, haben wir die Möglichkeit, auch für die Lackierung der Mannschaftskabine des LF 16, einen Betrag in Höhe von 1000,00 € bereit zu stellen.
Kommen wir jetzt zum Tagesgeschäft.
Der Fahrkomfort in den großen Fahrzeugen lässt doch sehr zu wünschen übrig. Die Teilnehmer an längeren Touren können ein Lied davon singen. Ich habe es aus meiner aktiven Zeit gar nicht so in Erinnerung. Es ist auch nicht nur der Lärm der luftgekühlten Dieselmotoren, der den Mitfahrern zu schaffen macht, sondern auch der Sitzkomfort auf der Holzbank ( wie
früher die 3. Klasse bei der Reichsbahn ). Dank einer Idee von Georg Fischer und dem Angebot seiner Frau, Annedore Fischer, Bezüge zu nähen, wenn der Verein Schaumpolster beschafft, verfügen die Löschfahrzeuge heute über Polstersitze, die wir auch auf unseren Holzbänken verwenden können. Ich will nicht unerwähnt lassen, dass Georg und Annedore den Stoff für die Bezüge unentgeltlich dazu gegeben haben.
- Das scheint mir an dieser Stelle einen Applaus wert. –
Bleiben wir noch einen Moment bei Georg. Für Georg ist das Domizil fast zum 2. Wohnsitz geworden. Er hat in vielen kleinen Schritten für Verbesserungen im Domizil gesorgt. Dazu gehört z. B. die Nasszelle mit Warm- und Kaltwasser, die demnächst auch noch um eine Sanitäreinrichtung erweitert wird.
Wir sind natürlich froh und dankbar, dass Georg nicht der einzige ist. Stellvertretend für die, die alle 14 Tage, bzw. alle 4 Wochen, im Domizil erscheinen und mit Hand anlegen, möchte ich heute 2 Mitglieder hervorheben, die, gelinde gesagt, etwas mehr machen, als man erwarten kann.
Dazu gehört Günter Friedrichsen. Der unruhige Geist, der immer wieder dazu anregt und anhält, die Ausstattung der Fahrzeuge zu verbessern, der seine guten Verbindungen zur BF nutzt und so auf dem kleinen Dienstwege viel für uns erreicht hat. Günter ist einfach der Motor der Samstagsaktivitäten.
Und wer ist der andere? Der andere ist Erwin Petersen. Es liegt sicher nicht nur daran, dass er in Weiche wohnt, dass er so oft im Domizil ist. Es ist wohl eher die Begeisterung für die Sache. Als Maschinist der DL gibt er sich besonders Mühe, dem Rost an diesem Fahrzeug keine Chance zu geben. Er und Georg Treffen sich oft in der Halle und unterstützen sich gegenseitig. Ich möchte darauf hinweisen, dass Erwin noch voll berufstätig ist.
Für das Engagement dieser Leute, hier vor versammelter Mannschaft, meinen ausdrücklichen Dank. Die Beteiligung am Samstagstreffen indes ist eher unterschiedlich. Im Sommer mehr als im Winter, aber auch sonst sind es mal 5 und mal 15, die sich dort treffen und klönen, ein Bier trinken, manchmal auch ein „Drei – Gänge - Menü“ (Wurst, Brot und Senf) zu sich nehmen und nebenbei immer etwas zu süßeln haben.
An diese Kernmannschaft ebenfalls noch mal vielen Dank.
In der letzten Mitgliederversammlung hatte wir um Vorschläge für unser zu planendes Sommerfest gebeten. Es wurden auch insgesamt 5 Vorschläge gemacht, realisiert wurde jedoch keiner davon. Wir fuhren statt dessen, und die meisten aus dieser Runde waren ja dabei, ins Museumsdorf Unewatt. Dort haben wir dann unsere Wagenburg aufgebaut, ausgiebig geschlemmert, und einen Rundgang durchs Museum gemacht. Das alles geschah noch bei strahlendem Sonnenschein, bevor wir dann bei gießendem Regen wieder in unser Domizil zurückkehrten, wo das Fest dann mit einer Grillparty beendet wurde.
Ich übertreibe sicher nicht, wenn ich sage, dass es ein toller Erfolg war. Erfreulich auch die hohe Beteiligung und das Engagement der Teilnehmer. Wir werden heute noch über das Sommerfest 2007 reden müssen. Vielleicht finden wir auch außerhalb des Vorstandes mal ein oder zwei Mann, die sich diese Aufgabe zutrauen. Seitens des Vorstandes hat sich bereits Rudi Borrmann bereit erklärt, diesen Ball aufzunehmen.
Am Schwarzen Brett und im Internet werden wir künftig die Abfahrts- und Rückkehrzeiten aufführen. Auch die Veranstaltungsart soll etwas präziser beschrieben werden. Vielleicht können wir damit den einen oder anderen noch zusätzlich hinter dem Ofen hervorlocken.
Am Ende wünsche ich allen eine ereignis- und erfolgreiche Saison 2007.
Herbert Erichsen
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