Schon im Frühjahr kam von der BF-Hamburg die Anfrage, ob wir bereit wären den Pressesprecher ( Werner Nölken) in den Ruhestand zu begleiten. Im Herbst war es dann soweit, am 29.Okt. sollte es dann soweit sein. Eigentlich wollte Rainer selbst fahren, aber da er am nächsten Tag in den Urlaub sollte, wurde das nichts. So bat er mich, ob ich diese Tour übernehmen würde. Ich willigte ein und setzte mich mit Dietmar Jeschke in Hamburg in Verbindung, wo ich dann auch die Einzelheiten erfuhr.

So ging es dann am Montag 29.10. um 10:00 Uhr los. Aber erst mal tanken und dann auf die Autobahn Richtung Hamburg. Ca. 3 km vor der Abfahrt Bad Bramstedt kam die rechte Spur zum Stillstand, alles LKW,s und direkt vor der Abzweigung dann auch die linke Spur. Nachdem einige Minuten vergangen waren stieg ich aus, um mal zu schauen was dort vorne los war. Soweit ich sehen konnte nur Autos. Was nun, ich hatte ja einen genauen Termin, zu der ich in der Hauptwache Berliner Tor sein sollte. Also Blinker rechts, mich durch die Lkwschlange durchgemogelt und ab über Bad Bramstedt nach Hamburg. Kurz nach 14:00 Uhr fuhr ich dann auf den Hof der Wache und musste den Käfer gleich in eine Garage fahren, damit Werner nicht gleich das Auto sah, es sollte ja eine Überraschung werden. Kurz nach 14:30 Uhr nahmen wir Aufstellung auf dem Hof mit 4 anderen Feuerwehrfahrzeugen. Bei den Fahrzeugen handelte es sich um Fahrzeuge, die der Werner Nölken mit ausgesucht hatte und sein Name irgendwo mit den Fahrzeugen in Verbindung stand. Mit unserem Käfer waren es noch ein VRW-T / LF / DL und ein RTW auf dem Hof. Nach einiger Zeit kam dann Werner Nölken mit einer Einsatzdepesche von seiner Verabschiedung von seinem Chef auf dem Hof an. Die Begeisterung war groß, als er den Käfer sah. Noch größer war die Freude als er hörte, das der Käfer nur seinetwegen da war und er mit mir zur Wache Othmarschen fahren sollte. Danach auch noch nach Buchholz i. d. Nordheide.

Auf der Fahrt nach Othmarschen musste ich immer darauf achten, das die anderen 4 Fahrzeuge hinter mir waren. In der Tunnelwache angekommen, wurden noch einige Reden gehalten und es gab Kaffee und Kuchen.

Gegen 17:00 Uhr ging es in Begleitung eines Hamburger Oldtimer nach Buchholz, wo wir kurz vor 18:00 Uhr ankamen.

Auch hier wurde Werner Nölken mit viel Blaulicht in der Wache empfangen. Auch der Grill war schon angeheizt und die ersten Würste lagen schon darauf.

Da ich meiner Tochter in Barmbek versprochen hatte, sie noch vor 20:00 Uhr zu besuchen hab ich mich gleich auf den Weg gemacht. Von dort fuhr ich dann gegen 20:00 Uhr nach Hause, wo ich gegen 22:00 Uhr und 455 km ankam.

 

Claus Möller

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01.01.2019 | 202 Aufrufe