Wir haben lange überlegt, ob wir uns das antun müssen, nach Wedel zu fahren. Immerhin runde 170 km. Die Fahrt dorthin war nicht gerade schön. Unser Navi führte uns durch Itzehoe, auf eine Bundesstraße, die nach ca. 5 km für Fahrzeuge über 3,5t gesperrt war. Also zurück nach Itzehoe und eine alternative Strecke herausfinden. Über Bundes.- und Landstr. zeigte das Navi immer Fahrzeit um 2 Std. an. Also ab auf die Autobahn für gute 35 km und einer Fahrzeit von nur 1 Std. Aber wir 5, die dort hin gefahren sind, sagen alle, es hat sich gelohnt. Es war unheimlich, was eine Freiwillige Feuerwehr so auf die Beine stellen kann. Gerade angekommen kam ein Fotograf und nahm alle Gruppen und Fahrzeuge auf, den Grund sollten wir kurz vor Abfahrt noch erleben. Danach ging es in die Wache zum Frühstück mit Kaffee und belegten Brötchen. Für den Tag gab es dann noch Essens.- und Getränkemarken. Auf dem ganzen Gelände gab es fast ununterbrochen Vorführungen von der Feuerwehr und von der Jugendfeuerwehr. Die Jugendfeuerwehr hatte ein eigenes LF 16 für ihre Übungsabende. Am frühen Nachmittag beschlossen wir dann, rechtzeitig den Heimweg anzutreten. Gegen ca.16:00 Uhr sollte es zurück gehen. Als wir dann gegen 16:00 Uhr die Schilder eingepackt hatten und uns verabschieden wollten, kam die Überraschung. Es gab für jede Gruppe ein Bild mit 140 Jahre Feuerwehr und 60 Jahre Rundhauber und mittendrin ein Bild von unserem Löschzug. Und für jeden Teilnehmer gab es einen ein Kaffeebecher. Alles in allem ein toller Tag.

Nur schade, das wieder nur so wenig Kameraden mit uns waren.

 

Claus Möller

01.09.2018 | 5415 Aufrufe